Beim Hinzufügen einer Domäne zu Office 365 für Berufstätige und kleine Unternehmen aktualisieren Sie die Namenservereinträge für die Domäne so, dass diese auf in Office 365 gehostete Namenserver zeigen. Bei einigen Domänennamen-Registrierungsstellen, beispielsweise in Dänemark und in Norwegen für .dk- bzw. .no-Domänen, verhindern Einschränkungen die erfolgreiche Ausführung dieses Schritts.

WICHTIG: Die Informationen in diesem Dokument dienen als Problemumgehung für Kunden, die ihre Domäne aufgrund von Einschränkungen der jeweiligen Domänenregistrierungsstelle nicht zu Office 365 für Berufstätige und kleine Unternehmen hinzufügen können. Diese Schritte werden nur empfohlen, wenn Sie eine .no- oder .dk-Domäne hinzufügen.

Zum Hinzufügen einer .no- oder .dk-Domäne zu Office 365 führen Sie die folgenden Schritte aus.

  1. Melden Sie sich als Administrator bei Office 365 für Berufstätige und kleine Unternehmen an.
  2. Klicken Sie auf der Kopfzeile auf Administrator und dann unter Verwaltung auf Domänen.
  3. Klicken Sie auf Domäne hinzufügen.
  4. Geben Sie den Domänennamen ein, den Sie dem Konto hinzufügen möchten, und klicken Sie dann auf Domäne überprüfen.
  5. Klicken Sie auf Weiter.
  6. Folgen Sie den Schritten des Assistenten, um in Office 365 nachzuweisen, dass der hinzugefügte Domänenname Ihnen gehört.

Wenn die Domäne von Office 365 überprüft wurde, klicken Sie auf Abbrechen, um den Assistenten zu beenden. Als Nächstes erstellen Sie die DNS-Einträge, die erforderlich sind, damit die gehosteten Office 365-Dienste für die Domäne verwendet werden können.

  1. Klicken Sie auf der Kopfzeile auf Administrator und dann unter Verwaltung auf Domänen.
  2. Klicken Sie auf den Domänennamen, den Sie gerade Office 365 hinzugefügt haben.
  3. Auf der Registerkarte DNS-Manager werden die DNS-Einträge angezeigt, die Exchange Online, Lync Online und SharePoint Online zugeordnet sind.

Melden Sie sich anhand der Informationen auf der Registerkarte DNS-Manager beim aktuellen DNS-Hostinganbieter an (dies ist möglicherweise die Domänennamen-Registrierungsstelle), und erstellen Sie manuell die gleichen DNS-Einträge. Beachten Sie beim Erstellen der DNS-Einträge Folgendes:

  • Exchange Online sind die folgenden DNS-Einträge zugeordnet:
    • MX-Eintrag: Konfiguriert das E-Mail-Routing.
    • CNAME-Eintrag (AutoErmittlung): Ermöglicht Outlook-Benutzern das einfache Konfigurieren einer Verbindung mit Exchange Online.
    • TXT-Eintrag: Wird für das Sender Policy Framework (SPF) verwendet, mit dem verhindert werden kann, dass ausgehende E-Mails in den Junk-E-Mail-Ordner eines Empfängers übermittelt werden.
    • Bei den Lync Online zugeordneten DNS-Einträgen handelt es sich um die beiden SRV-Einträge.
    • Bei den SharePoint Online zugeordneten DNS-Einträgen handelt es sich um den A-Eintrag und den CNAME-Eintrag („www“). Beide sind erforderlich, damit Netzwerkverkehr an Ihre Website weitergeleitet wird.

HINWEIS: Wenn Sie eine öffentliche Website in SharePoint Online hosten möchten und die erforderlichen entsprechenden A- und CNAME-Einträge nicht angezeigt werden, müssen Sie SharePoint Online-Hosting für die Domäne aktivieren. Weitere Informationen finden Sie unter Verwenden einer Vanity-Domäne für die Adresse Ihrer öffentlichen SharePoint Online-Website.

Nach Abschluss dieser Schritte ist die Domäne so konfiguriert, dass sie mit gehosteten Office 365-Diensten verwendet werden kann.

Beachten Sie die folgenden Auswirkungen, wenn Sie sich für das Hinzufügen einer Domäne zu Office 365 mithilfe der hier beschriebenen Schritte entscheiden.

  1. SharePoint Online: Wenn Sie das Hosten einer Website in SharePoint Online aktivieren, werden die für die Weiterleitung des Datenverkehrs an SharePoint Online erforderlichen DNS-Einträge nicht automatisch von Office 365 erstellt. Sie müssen diese DNS-Einträge manuell beim DNS-Anbieter erstellen. Dieser zusätzliche Schritt ist erforderlich, da die DNS-Einträge für die Domäne nicht von Office 365 gehostet werden.
  2. Problembehandlungstool für Domänen: Da Sie die Namenservereinträge nicht so konfiguriert haben, dass diese auf Office 365-Namenserver zeigen, meldet der Problembehandlungs-Assistent für Domänen in Office 365 immer, dass die Namenservereinträge nicht richtig sind. Diese Warnung können Sie ignorieren, da Sie die DNS-Einträge für die einzelnen Dienste manuell erstellt haben.
  3. DNS-Manager: Office 365 für Berufstätige und kleine Unternehmen enthält DNS-Verwaltungstools, mit denen Sie benutzerdefinierte DNS-Einträge hinzufügen können. Obwohl Sie möglicherweise mit diesem Tool benutzerdefinierte Einträge erstellt haben, sind die benutzerdefinierten Einträge nicht funktionsfähig, da Sie die Namenservereinträge für die Domäne nicht aktualisiert haben. Sie müssen die Einträge beim aktuellen DNS-Hostinganbieter erstellen.
  4. Zukünftige Aktualisierungen: Wenn Office 365 neue Dienste hinzugefügt werden, können die DNS-Einträge nicht automatisch hinzugefügt werden, damit sie für die Domäne funktionsfähig sind. Sie müssen diese DNS-Einträge manuell beim DNS-Anbieter hinzufügen.