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Aus aktuellem Anlass wollen wir auch in unserem Blog dieses Thema aufgreifen, indem ich den aktuellen Stand, wie Ihn Michael Kranawetter, Microsofts Chief Security Advisor (CSA), in seinem Blog zusammengefasst hat, hier 1:1 wiedergebe. Ich empfehle in Zukunft direkt unseren CSA-Blog im Blick zu behalten.
Derzeit kommt es zu einzelnen Attacken, die eine bislang unbekannte Schwachstelle in den Versionen 6, 7, 8 und 9 des Internet Explorers missbrauchen. Der Internet Explorer 10 ist nicht betroffen. Aufgrund der Angriffe veröffentlichte auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) eine entsprechende Warnung.
Microsoft reagiert mit dem Sicherheitshinweis 2757760 auf die öffentlich gewordene Sicherheitslücke. Die im Hinweis beschriebenen Wege helfen Kunden, sich gegen eventuelle Attacken auf die Schwachstelle zu schützen. Microsoft empfiehlt allen Nutzern des Internet Explorers, die im Abschnitt „Suggested Actions“ des Sicherheitshinweises beschriebenen Schritte umzusetzen.
Hier eine Zusammenfassung der Wege:
Hintergrund zur Lücke: Im Internet Explorer (IE) ist eine Sicherheitslücke, die das Ausführen von Code aus der Ferne (Remote Code Execution) zulässt. Das Problem ist die Art und Weise, wie der IE auf ein Objekt im Arbeitsspeicher zugreift, das gelöscht oder nicht korrekt allokiert wurde. Die Schwachstelle kann den Speicher in einer Art negativ beeinflussen, die das Ausführen von beliebigem Code im Kontext des aktuell angemeldeten Anwenders zulässt. Arbeitet der Anwender mit einem eingeschränkten Nutzerkonto, können die Folgen einer Attacke weniger schwerwiegend ausfallen.
Ausnutzbar ist die Lücke beispielsweise durch eine speziell präparierte, bösartige Webseite, auf die der Anwender zuvor durch Links in Phishing-E-Mails oder in Sozialen Netzwerken verteilten Nachrichten gelockt wird. Ein sich selbst verbreitender Wurm ist auf Basis der bekannt gewordenen Schwachstelle nicht möglich.
Nach Abschluss der derzeit laufenden Untersuchungen wird Microsoft weitere geeignete Schritte einleiten, um seine Kunden zu schützen. In Frage kommen unter anderem ein Sicherheitsupdate, das im Rahmen der monatlichen Sicherheitsbulletins verteilt wird oder auch ein Update außer der Reihe (Out of Band).
[Update]
Wie unter anderem in den Blogs von Antivirensoftwareherstellern wie Avira oder Symantec zu lesen ist, schützt AV-Software - unabhängig vom verwendeten Browser - vor der derzeit kursierenden Attacke. Das gleiche gilt auch für die AV-Produkte von Microsoft. Es empfiehlt sich daher einmal mehr, den Virenschutz ständig aktuell zu halten.
Ich bekomme nicht mehr den Seite die ich gehabt habe von Explorer.
Mitlerweile ist die Lücke ja geschlossen. Das normale Update Verfahren hat da gereicht aber man sollte immer mehr als einen Browser laufen haben um solchen Sachen schnell vorbeugen zu können.